MONIKA BIRKNER FREEDOM BUSINESS

Sind Sie auf dem richtigen Weg?

Fragen Sie sich manchmal, ob Sie auf dem richtigen Weg sind? Wohl jeder stellt sich diese Frage zuweilen. Und das ist gut.

Doch wie finden Sie darauf die Antwort? 

Wenn Sie draußen unterwegs sind, hilft Ihnen ein Kompass.

Im Business ebenso.

In diesem Beitrag stelle ich Ihnen meinen Kompass vor.

  • Damit finden Sie innerhalb von Minuten heraus, ob Sie auf dem richtigen Weg sind.
  • Er hilft Ihnen, in die richtige Richtung marschieren.
  • Er unterstützt Sie bei den Änderungen und Optimierungen Ihres Business, die dafür nötig sind.


I. Der Kompass für Ihr Solopreneur-Business

Mein Kompass hat vier Blickwinkel:

1. Was dient Ihnen selbst?

2. Was dient Ihren Kunden?

3. Was dient Ihrem Business?

4. Was dient der Verkaufsfähigkeit Ihres Business?

Alle vier Perspektiven sind nötig. Keine für sich allein reicht aus. Erst im ausgewogenen Zusammenwirken entfalten sie ihre volle Wirkung.

Lassen Sie uns konkreter werden.


1. Was dient Ihnen selbst?

Die eigenen Interessen sind oftmals der Grund, sich überhaupt selbstständig zu machen. Sie spielen auch in der Zeit danach eine wichtige Rolle.

Im Laufe meiner eigenen 17 Jahre Selbstständigkeit sowie meiner Arbeit als Strategiecoach für Solopreneure haben sich folgende typische  Interessen von Solopreneuren  herauskristallisiert:

  • Der Wunsch, mit Hilfe des vorhandenen Potenzials und der eigenen Einzigartigkeit etwas zu bewegen und zu bewirken und einen Beitrag zu leisten.
  • Der Wunsch nach hoher Lebensqualität und Lifestyle. Diese kann zum Beispiel die Unabhängigkeit von Arbeitszeit und Arbeitsort betreffen. Oder die Freude an der Arbeit und den Energielevel oder das Maß an Leben außerhalb des Business oder noch anderes.
  • Der Wunsch nach Selbstverwirklichung und persönlichem Wachstum. Denn der Weg des Solopreneurs ist auch immer ein persönlicher Entwicklungs- und Transformationsweg.

Um festzustellen, ob Sie auf dem richtigen Weg sind, fragen Sie sich, wie weit die vorgenannten Aspekte derzeit verwirklicht sind:

  • Wie viel von Ihrem Potenzial und Ihrer Einzigartigkeit nutzen Sie im Alltag? Was bewirken Sie damit? Was ist bisher noch unverwirklicht und möchte jetzt gelebt werden?
  • Wie zufrieden sind Sie mit dem Leben, das Sie führen? Wie viel Freude erleben Sie? Wie ist Ihre Energie? Was gibt Ihnen Energie?Was nimmt Ihnen Energie?
  • Wie bringt Ihr Business Sie voran beim persönlichen Wachstum? Wie nutzen Sie Ihre Erfolge wie auch Ihre Herausforderungen, um sich persönlich weiter zu entwickeln?


2. Was dient Ihren Kunden?

Ohne Ihre Kunden hätten Sie kein Business. Daher muss Ihr Business auch Ihren Kunden dienen.

Unentbehrliche Voraussetzungen dafür sind:

  • Ihre Leistungen für die Kunden bieten einen hohen Wert (vielleicht sogar Premium-Wert) und zwar in einer Weise, wie das nur aufgrund Ihrer Einzigartigkeit möglich ist. Ein Signature System ist die Grundlage dafür.
  • Sie sind damit für Ihre Kunden sichtbar und kommunizieren den Wert Ihrer Leistung klar, verständlich und ansprechend.
  • Ihre Kunden sind diejenigen, die genau das wollen, was Sie bieten, und die es voll und ganz "nehmen" können. Denn andernfalls klaffen die Wünsche der Kunden und das, was Ihre einzigartigen Leistungen ausmacht, auseinander.

Mögliche erste Fragen sind: 

  • Welchen Wert haben Sie in letzter Zeit für Ihre Kunden geschaffen? Wodurch haben Sie den Wert weiter gesteigert? Welche Feedbacks erhalten Sie von Ihren Kunden?
  • Wie sichtbar sind Sie? Wie klar ist Ihre Botschaft kommuniziert?
  • Wie viele neue Kunden haben Sie gewonnen? Inwieweit sind das die Kunden, die Sie sich wünschen? Wo klafft es ggf. auseinander? 

Da sowohl Sie sich weiter entwickeln wie auch Ihre Kunden, lohnt es sich, in kurzen Intervallen zu prüfen, wo Sie sich gerade befinden und welche neuen Potenziale für weitere Optimierung es gibt.


3. Was dient Ihrem Business?

Mein beständiges Mantra ist ja, dass Sie als Solopreneur ein Business haben sollten, statt Ihr Business zu sein.

Dazu gehört auch, sich zu fragen, was Ihrem Business dient. Besonders wichtig für Solopreneure sind dabei folgende Aspekte:

  • Ihre Zahlen: Einnahmen, Profitabilität, Liquidität und sonstige wichtige Kennziffern
  • Die Kontinuität Ihrer Einnahmen: Sich ständig auf der Auftrags-Achterbahn zu befinden, ist auf Dauer recht anstrengend.
  • Das Verhältnis von Zeitaufwand und Ergebnis. Es hängt davon ab, sowohl das Richtige zu tun, als auch die einzelnen Aktivitäten richtig zu tun. Oder anders gesagt: Sowohl Effektivität wie Effizienz zu praktizieren.

Alle diese Parameter lassen sich recht gut einschätzen oder sogar ganz konkret messen. 

Die Hürde ist, wie ich oft beobachtet habe, eher eine innere: Sich nämlich mit diesen Themen zu befassen. 

Doch wenn Sie ein echtes Business haben wollen, dann gehört das dazu. 

Erste Fragen, die Sie sich stellen können:

  • Wie haben sich Ihre Kennzahlen entwickelt?
  • Wie kontinuierlich kommen neue Aufträge herein? Wodurch haben Sie das sicher gestellt?
  • In welchem Verhältnis stehen Ihre Ergebnisse zum Zeitaufwand?


4. Was dient der Verkaufsfähigkeit Ihres Business?

Da es ja in diesem Blog um die Verkaufsfähigkeit Ihres Business und den Weg dorthin geht, darf dieser Aspekt natürlich nicht fehlen.

Er darf aber auch deshalb nicht fehlen, weil es sich für jeden Solopreneur lohnt, sein Business auf Verkaufsfähigkeit auszurichten. 

Denn selbst wenn Sie heute gar nicht die Absicht haben, jemals zu verkaufen, ist die gewonnene Wahlfreiheit ein unschätzbarer Vorteil. 

Diese Wahlfreiheit können Sie nur erreichen, wenn Sie frühzeitig die Verkaufsfähigkeit zu einem konkreten Projekt machen.

Wichtige Themen dabei sind:

  • Es gibt überhaupt etwas zu verkaufen. Anders gesagt: Sie haben ein Business, statt Ihr Business zu sein. Solange Sie als Solopreneur ausschließlich "Zeit-gegen-Geld" tauschen, ist das nicht der Fall. Denn dann steht und fällt alles mit Ihrer Person.
  • Ihr Business hat einen Wert. Der Unternehmenswert ist maßgeblich für den Verkaufspreis, den Sie erzielen können. In diesem Interview nennt Übergabeberater Nils Koerber eine Faustregel, um sich heranzutasten. Letztlich spielen die Umstände des Einzelfalls eine gewichtige Rolle.
  • Sie haben Ihre Systeme so geschaffen, dass ein Erwerber auch ohne Ihre weitere Mitwirkung mit dem Business erfolgreich sein kann.

Mögliche erste Fragen sind:

  • Wie sind Sie weiter gekommen dabei, ein von Ihrer Person unabhängiges Business zu schaffen?
  • Wodurch haben Sie den Unternehmenswert gesteigert?
  • Welche Systeme haben Sie neu geschaffen oder weiter gepflegt? 

Sich regelmäßig zu fragen, ob der Weg, auf dem Sie sich gerade befinden, die Verkaufsfähigkeit Ihres Business fördert oder nicht und ob der Unternehmenswert ansteigt oder nicht, mag zunächst einmal ungewohnt sein. Doch es lohnt sich.

Sowohl in meinem Commitment-Club wie auch in meiner kostenlosen Freedom Business Community erhalten Sie dafür - wie auch für die anderen Fragen - Unterstützung.


II. Den Kompass nutzen für die Optimierung Ihres Business

Im ersten Teil dieser Serie zur Business-Optimierung konnten Sie lesen, warum es sich lohnt, Ihr Business zu optimieren, und welche fünf Prinzipien dabei hilfreich sind.

Der obige Kompass unterstützt Sie dabei, sich ganz konkrete Fragen zu stellen und sich klar zu werden, ob Sie (noch) in der richtigen Richtung unterwegs sind.

Wichtig dabei ist Folgendes: 

Sowohl die Einzelheiten sind wichtig wie das Gesamtkonzept.

Aus meiner Sicht steht das Gesamtkonzept an erster Stelle. Denn nur dann können Sie sehen, wie die Einzelheiten dazu passen.

Sie können also frühzeitig erkennen, ob Sie einen Zielkonflikt haben. Wenn Sie beispielsweise mit einem 10-Euro-Produkt 200.000 Euro Umsatz p.a. erwirtschaften wollen, dann müssen Sie dafür seeeeeeeeehr viele Produkte verkaufen.

Je früher Sie solche Konflikte erkennen, desto eher können Sie sie auflösen.

Sie können auch erkennen, wie ausgewogen die Bereiche untereinander sind. Punktuell mag es Ungleichgewichte geben. Auf Dauer funktioniert es nicht, wenn ein Bereich zu sehr überwiegt oder im Gegenteil ständig vernachlässigt wird. 

Wenn Sie beispielsweise ständig die Interessen der Kunden voranstellen und Ihre persönlichen und/oder Business-Interessen vernachlässigen, dann rächt sich das irgendwann mit geheimem Groll, Burn-out und schlechten Zahlen. Ich habe genügend dieser Fälle gesehen.


III. Den Kompass noch weitergehend nutzen - Mitglied werden im Commitment-Club

Wenn Sie die Tipps aus diesem Beitrag regelmäßig anwenden, kommen Sie schon sehr weit. 

Wenn Sie noch mehr daraus machen wollen, lassen Sie uns darüber sprechen, ob eine Mitgliedschaft im Commitment-Club das Passende für Sie ist. Wir arbeiten dort systematisch und kontinuierlich daran, Ihr Business weiter zu entwickeln: es zu optimieren, zu skalieren und letztlich verkaufsfähig zu machen. Nehmen Sie hier Kontakt auf oder buchen Sie sofort einen Gesprächstermin hier. 

Was meinen Sie? Was würde es für Ihr Business und Sie selbst bedeuten, mit mehr Sicherheit auf dem richtigen Weg unterwegs zu sein? Oder nach einem vorübergehenden Abkommen vom Weg schnell wieder zurückzufinden?

Der obige Kompass ist ein wichtiges Instrument dafür.

Woran orientieren Sie sich bisher? Kommentieren Sie gern unten dazu.

Den ersten Beitrag der Serie lesen Sie hier.

Bildnachweis: Canva

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