MONIKA BIRKNER FREEDOM BUSINESS

DSGVO: Ihr Fahrplan für den Endspurt

[UPDATE: Stand 23.04.2018] Vor ein paar Tagen erst ist der Artikel erschienen und schon gibt es die ersten Updates. Denn mittlerweile wird ja ca. im Stundentakt etwas Neues publiziert:-). Hier nehme ich allerdings nur auf, was für Solopreneure relevant ist. Ich füge neue Links an den betreffenden Stationen ein und kennzeichne sie mit [UPDATE sowie dem Datum dahinter].


Der Countdown läuft. Am 25.05.2018 ist die DSGVO voll wirksam.

Macht Sie das ein bisschen nervös?

Kein Grund zur Panik. 

Dieser Artikel hilft Ihnen, 

  • klaren Kopf zu bewahren
  • sich Ihren eigenen Fahrplan für die nächsten Wochen zu erstellen 
  • und diesen zügig, aber besonnen umzusetzen, so dass Sie am 25.05.2018 das Wichtigste geschafft haben.

Er richtet sich speziell an Solopreneure und Selbstständige, Blogger, Website-Betreiber, Coaches, Trainer und andere KMU und ergänzt meinen Beitrag zur DSGVO als Chance.

Sie finden im Folgenden konkrete Tipps und Ressourcen für verschiedene Situationen:

  • Wenn Sie gerade erst mit der DSGVO beginnen: Die besten Ressourcen für den schnellen Überblick und einen Musterfahrplan, wie Sie es bis zum 25.05.2018 noch schaffen können
  • Wenn Sie mittendrin stecken:  Die besten Ressourcen, die ich gefunden habe, zu ganz konkreten Knackpunkten wie z. B. Musterdokumente und Vorlagen, Infos zu Plugins, Auftragsverarbeitungsverträgen, kritischen Themen des Online-Marketings (Freebies, Einwilligung)
  • Wenn Sie bereits "durch" sind mit dem Projekt: Verschiedene Checklisten zur abschließenden Überprüfung, nichts vergessen zu haben, sowie Ausblick auf die künftigen Herausforderungen in Sachen Datenschutz.


I. Mindset, Projektmanagement und Rechtliches

Mein Mantra seit längerem ist: Die DSGVO wirkt erst einmal überwältigend. Doch bei näherem Hinsehen geht es um ähnliche Dinge wie sonst bei neuen Projekten: 

  • Ihr Mindset spielt eine entscheidende Rolle. Lassen Sie sich nicht ins Bockshorn jagen, sondern machen Sie sich bewusst, welche anderen unbekannten und komplexen Situationen Sie bereits gemeistert haben, ob im Laufe der Selbstständigkeit oder im persönlichen Bereich. Schaffen Sie sich eine panikfreie Zone. In meinen DSGVO-Projektcoachings im Rahmen des Commitment-Clubs tun wir das auch und das ist sehr förderlich.
  • Ganz viel hat zu tun mit normalem Projektmanagement. Als Solopreneur praktizieren Sie das ständig. Das können Sie also schon:-).
  • Dann bleibt noch ein Rest an rechtlichen Themen. Dafür finden Sie in diesem Beitrag nützliche Ressourcen aus seriösen Quellen. 

Der Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Ich habe mein Bestes getan, um aus dem Wust der Informationen diejenigen herauszupicken, von denen ich mir das meiste für Sie verspreche, wenn Sie ein typisches Solopreneur-Business betreiben. Prüfen Sie dennoch eigenständig, was davon für Sie passt und ob und wie Sie die Informationen nutzen. 


II. Falls Sie noch gar nicht begonnen haben, sich mit der DSGVO zu befassen

Keine Panik - Es ist noch nicht alles verloren. Worauf es jetzt ankommt:

  • sich einen Überblick zu verschaffen
  • Prioritäten zu setzen
  • sich Zeiten für die Umsetzung freizuschaufeln. 


1. Für den schnellen Überblick und Einstieg: ausgewählte Ressourcen


2. Prioritäten setzen: Musterfahrplan

Sie wissen nun, was zu tun ist. Doch welche Schritte in welcher Reihenfolge? Hier ist ein Musterfahrplan zur ersten Orientierung. Passen Sie ihn auf Ihre Situation an.

  • Woche 1: Überblick über die DSGVO verschaffen (s. oben unter 1.)
  • Woche 2: Überblick verschaffen, welche Daten Sie heute erheben und verarbeiten und auf welcher Rechtsgrundlage Sie das tun, um auf der Basis die erste Fassung Ihres Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten zu erstellen - denn das ist die Voraussetzung für alle Ihre weiteren Schritte
  • Woche 3: möglicherweise notwendige Änderungen vornehmen, zum Beispiel in Bezug auf Online-Marketing-Strategie, Wordpress-Plugins etc. (Ressourcen dazu weiter unten unter III.)
  • Woche 4: Auftragsverarbeitungsverträge abschließen - unentbehrlich, wenn Sie mit Dienstleistern arbeiten wie E-Mail-Providern, Webhosting und mehr
  • Woche 5: Datenschutzerklärung anpassen - diese sollte auf jeden Fall am 25.05.2018 auf Ihrer Website sein. Denn dort kann jeder sehen, wo Sie stehen in Bezug auf DSGVO.
  • Woche 6: Verzeichnis der Verfahrenstätigkeiten verfeinern und interne Konzepte für Datensicherheit, Datenlöschung, Notfallplan usw. erstellen (mehr dazu im Erste-Hilfe-Büchlein)

Für die wichtigsten Einzelfragen, die dabei auftauchen, finden Sie unter III. nützliche Links, die ich bereits vorselektiert habe. Sie brauchen also nicht Ihre Zeit zu verschwenden, erst einmal gefühlte Hunderttausend Artikel im Web  zu recherchieren.


3. Zeit freischaufeln und klaren Kopf bewahren

Auch wenn Sie ein einfaches Business betreiben, brauchen Sie einiges an Zeit für die oben beschriebenen Aufgaben. 

Mit meinen Klienten und im Commitment-Club nutze ich einen Wochenmasterplan. Dieser dient dazu, sich im Vorfeld Zeiten zu blocken für strategisch wichtige Aufgaben und die Woche so zu strukturieren, dass die anderen Dinge auch erledigt werden. 

Eine derartige Vorgehensweise ist sehr empfehlenswert.

Neben der freien Zeit brauchen Sie auch einen klaren Kopf, um sich von der Vielfalt und Neuheit der Themen nicht unterkriegen zu lassen.

Doch die DSGVO ist auch eine Chance.

Herausforderungen wie diese bieten die Chance, Qualitäten eines Unternehmenslenkers in sich zu kultivieren und damit ein Stück weit Ihr unternehmerisches Mindset weiter zu entwickeln.


III. Falls Sie mitten drin stecken in Ihrem DSGVO-Projekt

Jedes Projekt wirkt chaotisch, wenn man mitten drin steckt, las ich irgendwo einmal. Ich kann es nur bestätigen:-).

Vielleicht geht es Ihnen derzeit auch so.

Die folgenden Tipps und Ressourcen helfen Ihnen, über mögliche Hürden hinweg zu kommen. 

Doch zunächst einmal: Glückwunsch zu dem, was Sie schon geschafft haben!

Worauf es jetzt ankommt:

  • eine Zwischenbilanz zu erstellen - so dass Sie sehen, wo Sie stehen und was noch zu tun ist
  • Ihre Prioritäten für die restlichen Wochen zu überprüfen und ggf. neu zu setzen 
  • sich Zeiten für die weitere Umsetzung freizuschaufeln


1. Zwischenbilanz: DSGVO-Checklisten

Es gibt eine Reihe von Checklisten zur Umsetzung der DSGVO. Jetzt ist eine gute Zeit, sich damit zu befassen, so dass Sie sehen, was geschafft ist und was noch vor Ihnen liegt.


2. DSGVO für Blogger und Website-Betreiber: kritische Plugins 

Im Rahmen Ihrer Bestandsaufnahme beschäftigen Sie sich auch mit den Plugins auf Ihrer Wordpress-Seite. Doch welche davon verarbeiten personenbezogene Daten? Und welche Alternativen gibt es?

Ich bin kein Wordpress-Experte. Doch ich habe einige Artikel gefunden, die ich für lesenswert halte:

Hier ist noch ein Video, in dem Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei WBSmit Bloggerin Ricarda Nieswandt von Blogst und Datenschutzexperten Hubertus Jencquel über die Auswirkungen der DSGVO für Blogger spricht.


3. DSGVO und Online-Marketing: Sind Freebies/Lead-Magneten tot? Und wie verhält es sich mit der Einwilligung?

Es gibt etliche Berühungspunkte zwischen Online-Marketing und der DSGVO. Dieser Beitrag von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke geht umfassend darauf ein. 


a) Sind Freebies tot?

Viele Solopreneure, die Online-Marketing betreiben, sind sehr verunsichert, was in Zukunft noch möglich ist und was nicht. Das gilt insbesondere für den Einsatz von Freebies (auch Lead Magneten oder Lead Magnets genannt). 

Niemand kann diese Fragen heute zuverlässig beantworten. Es wird ein Weilchen dauern, bis erste Gerichtsentscheidungen vorliegen.

Doch es gibt immer gewisse Gestaltungsmöglichkeiten.


b) Anforderungen an Einwilligungen sowie Interessenabwägung

Ein weiteres wichtiges Thema in Zusammenhang mit der DSGVO sind Einwilligungen. Um wirksam zu sein, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Unter anderem muss ganz genau klar sein, was alles von der Einwilligung umfasst ist.

Das bedeutet, sich für die Zukunft genau zu überlegen, wie man seine Einwilligungen formuliert und auch nachweist.


c) E-Mail-Marketing / E-Mail-Provider

Viele Solopreneure fragen sich auch, ob sie ihren bisherigen E-Mail-Provider weiter nutzen können.

  • Mailjet wirbt damit, ISO-27001-zertifziert und DSGVO-konform zu sein. Hier gibt das Unternehmen auch noch recht konkrete Hinweise zum DSGVO-Thema [UPDATE 11.04.2018].
  • Newsletter2go wirbt damit, "DSGVO-ready" zu sein, was auch immer das genau bedeuten mag. Auf jeden Fall kann das Unternehmen ein TÜV-Zertifikat vorweisen. [UPDATE 11.04.2018]


d) Kundendaten ganz allgemein


4. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten

Dies ist ein Verzeichnis, das Sie führen müssen und auf Verlangen der Datenschutzbehörde vorlegen müssen. Was dort hineingehört, ist in Art. 30 DSGVO geregelt und hier nachzulesen.

Einfacher noch geht es, sich eine bestehende Vorlage als Muster zu nehmen und daraus sein eigenes Verzeichnis zu gestalten. Derartige Vorlagen gibt es vielfach, zum Beispiel:


5. Auftragsverarbeitungsverträge

Falls Sie einen Dienstleister für die Verarbeitung von Daten einsetzen, brauchen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag. 

Wenn Sie selbst Daten für Ihre Kunden verarbeiten, brauchen Sie ebenfalls einen Vertrag. 

In beiden Fällen können Sie sich die Arbeit vereinfachen, indem Sie auf bestehende Muster und Vorlagen zurückgreifen.

Wenn soweit alles geklärt ist, ist die weitere Herausforderung dann allerdings, dass viele Auftragsverarbeiter ihre Verträge noch nicht fertig haben und zum Teil auch nur sehr vage Auskünfte zum Stand der Dinge geben.

Hier ist also klassisches Projektmanagement gefragt: Die offenen Punkte im Blick behalten und weiter nachfassen, bis alles erledigt ist.


6. Drittländer

Wenn Ihre Daten an Stellen außerhalb der EU verarbeitet werden, sind noch weitere Hürden zu überwinden.


7. Datenschutzerklärung

Ganz wichtig ist, bis zum 25.05.2018 die Datenschutzerklärung auf der Website auf dem neuesten Stand zu haben. Denn ob das der Fall ist, kann jeder halbwegs Kundige in 10 Sekunden feststellen.

Darüber hinaus gehört es zu einem professionellen Auftritt einfach dazu, die Datenschutzerklärung in Ordnung zu haben.

Wie kommen Sie nun zu einer rechtssicheren Datenschutzerklärung?

Die beste Lösung ist natürlich, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Doch dürfte das derzeit meist längere Wartefristen erfordern, wenn Sie einen Datenschutz-Spezialisten suchen. 

Daher und oft auch aus Kostengründen nutzen viele Solopreneure einen Datenschutzgenerator.

Wichtig dabei ist auf jeden Fall, dass Sie die Ergebnisse, die der Generator auswirft, genau mit Ihrer Situation vergleichen und ggf. die Datenschutzerklärung dann anpassen. 

Achten Sie dabei auf die Bedingungen, die mit dem Datenschutzgenerator verknüpft sind. Oft wird verlangt, dass die Quelle zitiert und verlinkt wird und dass auf eigenständige Änderungen hingewiesen wird.

Hier sind ein paar häufig genutzte Quellen für Datenschutzgeneratoren. Am besten vergleichen Sie sie untereinander, welcher am besten zu Ihrer Situation passt.


8. Weitergehende Verpflichtungen

Neben all den o.g. Punkten gibt es noch weitergehende Verpflichtungen zu erfüllen, um zum Beispiel die Sicherheit der Datenverarbeitung zu gewährleisten, Betroffenenrechte zu erfüllen wie zum Beispiel das Recht auf Auskunft und das Recht auf Löschung und auch vorbereitet zu sein für eine mögliche Panne und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen.

Konkrete Informationen dazu finden Sie in den Links oben unter II. 1. (Erster Überblick) und III. 1. (Zwischenbilanz).

Auch wenn die Online-Aktivitäten eine große Rolle spielen, kann es noch viele andere mögliche Baustellen geben.

Eine davon kann die E-Mail-Verschlüsselung sein. Hier gibt es interessante Informationen dazu von der Initiative Mittelstand verschlüsselt. [UPDATE 11.04.2018]


9. Wie einzelne Solopreneure und Blogger die DSGVO umgesetzt habe: Konkrete Beispiele

Oft lernt man am besten durch konkrete Beispiele. 

Daher hier ein paar Hinweise auf die Art und Weise, wie einige Solopreneure und Blogger die DSGVO umgesetzt haben. Beachten Sie auch dabei, dass jede Situation unterschiedlich ist und Sie den Weg finden müssen,d er zu Ihnen passt.

So, ich hoffe, dass die Informationen und Beispiele dienlich sind, wenn Sie mit Ihrem DSGVO-Projekt noch mittendrin sind oder sogar noch ganz am Anfang.

Doch auch wenn Sie "fertig" sind, sind Sie noch nicht wirklich "fertig".


IV.  Falls Sie bereits "durch" sind mit Ihrem DSGVO-Projekt

Alles erledigt? Nun können die Beine hochgelegt werden?

Wohl nicht:-).


1. Abschluss-Check

Zum einen ist es sinnvoll, falls Sie es noch nicht getan haben, noch einmal einen abschließenden Check durchzuführen.

Die Checklisten und Fragebögen unter III. 1. (Zwischenbilanz) sind dafür gut geeignet.

Und auch dieser Artikel zum DSGVO-Albtraum von Roman Abashin. Er malt aus, was passieren könnte, wenn ein rechts- und technikkundiger Kunde an seine Daten will. Der Artikel kann einem ein paar Schweißperlen auf die Stirn treiben. Doch er kann auch genutzt werden als Checkliste, sich auf ein derartiges Szenario vorzubereiten. Ich habe ihn entdeckt im Blog von Sichtbar-im-Netz.de, wo auch noch ein paar andere Quellen aufgeführt sind.


2. DSGVO als laufende Aufgabe: Sie brauchen ein System

Darüber hinaus ist die DSGVO von nun an eine laufende Aufgabe. Denken Sie beispielsweise an folgende Situationen:

  • Sie nutzen ein weiteres Plugin.
  • Sie ändern Ihren E-Mail-Provider.
  • Sie erheben zusätzliche Informationen von Kunden.
  • Es gibt erste Rechtsprechung zum Online-Marketing oder zu anderen Vorschriften der DSGVO.
  • Und dann gibt es natürlich die fortlaufenden Aufgaben wie etwa zum Löschen nicht mehr benötigter Daten.

Es ist also sinnvoll, sich ein System zu schaffen, um bei all diesen Aktivitäten daran zu denken, welchen Bezug sie zur DSGVO haben können, und dann dementsprechende Folgeschritte durchzuführen wie zum Beispiel die Anpassung des Verzeichnisses über Verarbeitungstätigkeiten und der Datenschutzerklärung, Anpassung Ihrer Marketingaktvitäten, administrativen Abläufe.

Bettina Ramm erwähnt ein internes Qualitätsmanagementsystem. Ich denke, das sollte jeder Solopreneur haben.

Am Anfang können es einfache Checklisten sein, zum Beispiel eine Checkliste, auf welche Kriterien bei Plugins zu achten ist bzw. welche Schritte bei der Installation eines neuen Plugins zu beachten sind.


3. Neue Anforderungen im Datenschutz: ePrivacy-Verordnung

Für 2019 wird das Inkrafttreten der ePrivacy-Verordnung erwartet. Es geht dabei um den Schutz der elektronischen Kommunikation und aller Voraussicht nach wird es weitere Auswirkungen auf das Online-Marketing geben.


V.  DSGVO als Chance

In diesem Artikel hatte ich beschrieben, weshalb ich die DSGVO als Chance sehe.

Nach den bisherigen Erfahrungen stehe ich nach wie vor dazu. Und gehe sogar noch ein Stück weiter.

  • Ich denke, es ist gut, wenn der Datenschutz mehr ins Blickfeld rückt. Schließlich sind wir alle auch Verbraucher und wünschen uns einen Schutz der Privatsphäre - nach den Enthüllungen der letzten Zeit womöglich mehr denn je.
  • Auch für uns als Solopreneure ist es gut, professionell mit dem Thema umzugehen und vor allem mit den Daten unserer Kunden.
  • Einschränkungen - zum Beispiel beim Online-Marketing - können die Kreativität ankurbeln. Auch muss es nicht schlecht sein, wenn das Freebie-Verhalten sich ändert. Die DSGVO kann auch eine Chance sein, noch mehr auf hochwertigen Content und Wert für die Leser, Zuhörer, Zuschauer, Kunden zu setzen.
  • Nicht zuletzt beobachte ich an verschiedensten Stellen - und erlebe es selbst - , wie das DSGVO-Projekt auch zum persönlichen Wachstum beiträgt. Trotz vielfacher Angst- und Panikmache, trotz Unsicherheiten und Überwältigungsgefühlen, trotz all der Belastungen, die so ein Projekt neben dem Tagesgeschäft mit sich bringt, haben schon sehr viele Solopreneure ganz großartige Arbeit geleistet und dabei erlebt, dass sie in der Lage sind, mit einer derart großen und komplexen Herausforderung umzugehen und sich dabei als kompetent zu erleben, statt sich in eine Opferrolle zurückzuziehen.
  • Was noch hinzukommt: Der großartige Austausch untereinander an vielen Stellen - ob in Blogs, Facebook-Gruppen, unter den Teilnehmern des DSGVO-Projektcoachings im Rahmen des Commitment-Clubs -, um sich gegenseitig zu unterstützen. 


Ich hoffe, dass dieser Beitrag nützlich für Sie ist und Ihnen hilft, sich den weiteren Weg zu bahnen durch das Dickicht der DSGVO. Persönliches Coaching für Ihr DSGVO-Projekt können Sie im Rahmen des Commitment-Clubs erhalten. 

Wo stehen Sie mit Ihrem DSGVO-Projekt? Welche Fragen haben Sie? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? 


Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, teilen Sie ihn gerne.

25 Kommentare

  • Hallo,
    super Arbeit ... Daumen hoch! Vielen Dank für die Mühen und die vielen tollen Infos und Links, werde das Ganze abarbeiten (müssen) ;-)
    Danke und lieben Gruß aus Bayern
    Ludwig
  • Danke schön Ludwig, und viel Spaß beim Abarbeiten:-)

  • Hallo Monika! Wow, super Artikel der wirklich alles abdeckt, vielen Dank.
    Ich bin mitten drinnen im Projekt DSGVO-Umsetzung, und bin froh dass ich noch nicht früher angefangen habe weil jeden Tag neue Infos kommen :-)

    Ich habe mich vor allem mit dem Thema DSGVO & Bloggen auseinandergesetzt und einen Artikel mit Linkliste der wichtigsten Quellen geschrieben: https://www.blogyourthing.com/dsgvo
    Ich verlinke deinen Artikel gerne auch in der Linkliste in meinem Artikel, vielleicht ist mein Artikel ja für deinen Absatz DSGVO für Blogger interessant?

    Viele Grüße,
    Janneke
  • Liebe Frau Birkner,
    vielen herzlichen Dank für's Verlinken!

    Viele Grüße
    Regina Stoiber
  • Liebe Frau Stoiber,

    vielen Dank meinerseits für Ihre gehaltvollen Beiträge.

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  • Hallo Monika

    Ganz herzlichen Dank für diese faszinierende und umfassende, wertvolle Information.

    Beste Grüsse,
    Cornelia
  • Liebe Cornelia,

    danke schön. Ich freue mich, wenn es weiterhilft in dieser komplexen Materie.

    Herzliche Grüße
    Monika
  • Vielen Dank für Deine hervorragende Arbeit zu diesem Thema, liebe Monika!

    Habe Dich bzw. diese Seite auch schon in meiner internen Community weiterempfohlen.

    Kurze Frage, vielleicht hast Du eine Idee, bist ja auch tief drin mittlerweile in der DSGVo-Thematik:

    Ich verwende Disqus für Kommentarfunktionen auf meinen Seiten (Disqus = Drittland, kein AV-Vertrag).
    Auf https://www.blogmojo.de/dsgvo-checkliste/ fand ich dies:

    "
    Eine Sonderregelung gibt es übrigens bei Plattformen, bei denen sich Anbieter und Nutzer registrieren müssen, z. B. bei einer Online-Lernplattform. Im Rahmen der Registrierung bestätigst du als Nutzer die AGB. Dasselbe mache ich zum Beispiel, wenn ich eine Schulung anbiete. Daher brauche ich keine ADV mit der Onlineplattform. Im Zweifelsfall beim Plattformanbieter nachfragen.
    "

    Disqus ist zwar keine Lernplattform aber der User muss sich ja registrieren, akzeptiert die AGBs etc. ...

    Insofern müsste es doch ausreichen, wenn ich vor dem Disqus-Plugin einen deutlichen Hinweis setze im Sinne von:
    "Die Kommentarfunkion wird von Disqus bereitgestellt, dieser Anbieter ist für den Schutz der Daten verantwortlich."

    Wie siehst Du das, meinst Du es reicht ein derartiger Hinweis?

    Danke und herzliche Grüße
    Anton
  • Lieber Anton,

    danke schön erst einmal für das schöne Feedback und die Weiterempfehlung.

    Was deine Frage zu Disqus betrifft: Ich kann und darf leider keine verbindliche Rechtsberatung durchführen. Vielleicht findest du anderweitig im Netz eine solide Information dazu oder indem du mit dem Unternehmen direkt Kontakt aufnimmst.
    Viel Erfolg!

    Herzliche Grüße
    Monika

  • Vielen Dank, Frau Birkner,

    es ist nicht nur die umfassende Fleißarbeit, mit der Sie mich beeindrucken sondern auch die für einen guten Coach typische Botschaft: Du. Kriegst. Das. Hin. (und nun setz Deinen H. in Bewegung :o>) Was ich sofort tun werde.

    Herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung
  • Liebe Frau Klemm,

    danke schön für das Feedback. Ja, ich bin überzeugt, dass Sie (und viele andere) das hinkriegen. Gutes Gelingen!

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  • Liebe Frau Birkner,

    herzlichen Dank für diese umfangreiche Liste und das Erwähnen meines Beitrags inkl. Checkliste.

    Ich bin vor allem am Überlegen wie mein anvisierter Marketing-Funnel mit einem Webinar (für dass ich dann die Email haben möchte) zukünftig aussehen wird.
    Lauf Kopplungsverbot ist diese Form wohl nicht mehr möglich??!

    Wobei ich dann wieder stutzig werde wenn ich das Dokument von Herrn Dr. Schwenke herunterladen möchte, wofür ich ebenfalls meine Daten eintragen muss...??!!

    Bei "berechtigtem Interesse" soll es wohl erlaubt sein. Nun ja.
    Hoffen wir mal dass sich mit der Zeit das Chaos lichtet. ;-)

    Herzliche Grüße,
    Ines Cordes
  • Liebe Frau Cordes,

    was den Marketing-Funnel betrifft, wird es wohl noch eine Weile Unsicherheiten geben. Die "berechtigten Interessen" können dabei eine wichtige Rolle spielen. Wie Gerichte das auslegen werden, wird sich zeigen. Wenn ich Erwägungsgrund 47 lese, dann kann ich mir durchaus Konstellationen vorstellen, wo bestimmte Marketingmaßnahmen durch "berechtigte Interessen" legitimiert sind. Doch solange es keine gerichtlichen Entscheidungen gibt, bleibt es bei Vermutungen, was geht und was nicht geht. Ich denke jedoch, dass sich das Chaos im Laufe der Zeit lichten wird:-).

    Viel Erfolg für Ihre eigenen Maßnahmen!

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  • Liebe Frau Birkner,
    herzlichen Dank für diese Fleißarbeit. Ich bin gerade vollkommen überfordert...
    Die Hauptaufgabe besteht ja nun hauptsächlich darin, Ihre Vorarbeit zu lesen und zu ordnen, was für mich zutrifft. Da weiß ich nun, was ich die nächsten Wochen mache.
    Meine Lieblingstätigkeit sieht anders aus, aber als Unternehmerin gehört das nun mal dazu und wir wachsen ja daran.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und sende liebe Grüße vom Ammersee
    Astrid Ryzek
  • Liebe Frau Ryzek,

    danke schön für das Feedback.

    Ja, genau. Das ist jetzt die Aufgabe. Sie können sich dabei an der Reihenfolge der Themen entlanghangeln.

    Gutes Gelingen! Und vielleicht stellen Sie ja fest, dass es nicht so schlimm ist, wie es zunächst aussehen mag.

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  • Liebe Frau Birkner,

    da ich mit dem Thema selbst momentan auch sehr aktiv bin, und weiß wie umfangreich sich die DSGVO für Unternehmen auswirken kann, bin ich sehr angetan von Ihrem Artikel. Ich bin davon überzeugt, dass er vielen Unternehmer/innen sehr nützlich ist. Ich mache aber die Erfahrung, dass sich max. 10-20% der Unternehmen selbst um die DSGVO kümmern, der Rest will das Ding von einem Externen erledigt und das Ding vom Hals haben. Wobei ich aber sagen muss, dass meine Kunden kleine bis mittelständische Unternehmen sind und keine Solopreneure. Trotzdem nochmals "Daumen hoch" für diesen tollen Artikel.

    Alles Gute und Beste Grüße
    Manuel Schmöllerl
  • Lieber Herr Schmöllerl,

    danke schön für Ihr freundliches Feedback. Wenn der Artikel weiter hilft, hat er seine Schuldigkeit getan. Einiges davon lässt sich sicher auch für kleine mittelständische Unternehmen anwenden. Doch Sie stecken ja schon selbst tief im Thema:-).

    Die Unwilligkeit von Unternehmern, sich damit zu beschäftigen, ist auf den ersten Blick zu verstehen. Doch längerfristig tut man sich damit keinen Gefallen. Denn von nun an wird die Beachtung des Datenschutzes überall eine Rolle spielen und vermutlich mit steigender Tendenz und der Unternehmer ist dafür verantwortlich. Datenschutz muss in Zukunft in die Gesamtstrategie eingebunden werden. Es geht um wesentlich mehr als nur darum, jetzt in einer Einmal-Aktion das Dinge vom Hals zu bekommen. So sehe ich es zumindest.

    Viel Erfolg bei Ihren Projekten!

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner



  • Liebe Frau Birkner,

    ich weiss, Sie lieben Systeme und Struktur und ich weiss, ich liebe sie auch, aber sie entgleiten mir meistens. Ihnen gelingt es immer den roten Faden durchzuziehen. Vielen Dank für diese ausführliche und gut strukturierte Hilfe durch diesen Dschungel. Ich brauche wahrscheinlich Wochen, bis ich da durch bin! Liebe Grüsse aus Mallorca von Gudrun Otten
  • Liebe Frau Otten,

    danke schön! Ich freue mich, wenn der Dschungel etwas besser durchschaubar wird.

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  • Sehr wertvoller Artikel, liebe Frau Birkner

    da haben Sie sich richtig viel Arbeit gemacht. Vielen Dank dafür.

    Ich stecke schon mittendrin in der ganzen DSGVO Geschichte und freue mich über einige der Links, die mir sehr hilfreich für uns Solopreneure erscheinen. Ich werde sie einarbeiten.
    Ja, es ist eine Herausforderung, aber auch ich habe festgestellt, dass ich gerade daran wachse und mein Business irgendwie klarer und strukturierter wird. Ich bin sehr viel achtsamer geworden, was und wohin ich eigentlich z.B. auf den Webseiten verlinkt habe und wann ich eigentlich schon Daten erhebe. Meine Freebies sind jetzt alle normaler Download ohne Emailtausch.

    Wenn nicht die Gilde der Abmahnanwälte davon profitieren würde, andere abzumahnen weil immer irgendwas gefunden werden kann, wenn nur genug gesucht wird, wäre das eine richtig gute Sache. Hier gilt es, Ruhe bewahren und keine Energie darauf geben. Auch in diesem Bereich da wird sich was ändern müssen. In diesem Sinne,

    einen herzlichen Gruß aus Berlin
    Barbara Steldinger
  • Liebe Frau Steldinger,

    danke schön für das schöne Feedback.

    Ich freue mich, dass Sie für sich schon offenbar einen Weg gefunden haben, mit dem Thema DSGVO umzugehen, sowohl in der Sache als auch energetisch.

    Viel Erfolg noch bei den weiteren Schritten!

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner


  • Whow!
    Das ist doch ENDLICH (!!!) mal eine umfassende und WIRKLICH HILFREICHE Info, mit der man/ich ganz konkret wirklich etwas in Sachen DSGVO anfangen kann, und die allen viel Zeit, Unsicherheit und Nerven spart!
    1000 Dank dafür, liebe Monika Birkner!!! Eine super Fleißarbeit, mit echten Content-Qualitäten!
    (Ich kann allerdings NICHT dafür garantieren, dass ich diese tollen Inhalte nicht an Bekannte weiterverbreite, wenn ich darf.)
  • Lieber Herr Löwer,

    danke schön für das tolle Feedback. Ja, das war mein Ziel: etwas zu schreiben, mit dem man konkret etwas anfangen kann. Freue mich, wenn das gelungen ist.

    Teilen ist ausdrücklich erlaubt:-)

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

Was denkst du?